In den ersten Jahren noch für ARD, ZDF und Deutsche Schule tätig,
fand ich mich nach der Geburt unserer Kinder in der klassischen Rolle
der "mitausreisenden Ehefrau". Parallel zu den gemachten Erfahrungen
wuchs mein Interesse an der Entsandtenthematik. Insbesondere in
Skandinavien, wo sich Forschung und Wissenschaft seit langem intensiv
mit den Auswirkungen eines Auslandseinsatzes auf Mitarbeiter und
Familie beschäftigen, konnte ich mir umfassendes Fachwissen in diesem
Themenkreis erarbeiten.
Die Idee zu Going Global, noch in
Schweden geboren, setzte ich nach unserer Rückkehr nach Deutschland
Schritt für Schritt um: Detaillierte Recherche bei Unternehmen und
Entsandten, Weiterqualifizierung beim RKW Hessen, Kontakte zu
Fachleuten, das Going Global Konzept und schließlich der Aufbau der
Internetseiten. Innerhalb kurzer Zeit hat sich Going Global zu einem
lebendigen Angebot entwickelt, das der besonderen Situation von
Familien im Ausland gerecht wird. Das positive Echo von Entsandten und
Öffentlichkeit zeigt, wie wichtig diese Art von Unterstützung ist.
In
der Zusammenarbeit mit Unternehmen, Universitäten und natürlich auch als
Autorin und Referentin zum Thema Expatriates ist es mir wichtig, das Bewusstsein
für die Herausforderungen einer Entsendung zu wecken:
Herausforderungen, die bei sinnvoller Vorbereitung und Unterstützung
ungeheuere Chancen und Möglichkeiten bieten!