| Lokale Schule - Pro und Contra | |
| Geschrieben von Brigitte Hild am 15.07.2001 um 14:35 Uhr | |
| Wer mit schulpflichtigen Kindern ins Ausland gehen, hat fernab der Hauptstädte meist nur lokale Schulen zur Verfügung. In größeren Metropolen dagegen stehen Eltern vor der Qual der (Schul-)Wahl: Internationale Schulen aller Art bieten sich als Alternative zur örtlichen Schule an, in rund 100 Orten weltweit verheißen deutschsprachige Auslandsschulen einen reibungslosen Übergang vom und ins deutsche Bildungssystem - ein wichtiges Argument für Familien, die nach wenigen Jahren im Ausland wieder nach Deutschland zurück wollen. Die lokale Schule dagegen garantiert den engen Kontakt mit der Kultur des Gastlands und das problemlose Erlernen einer zweiten Sprache. Was also ist am besten für die Kinder? Wovon profitieren sie mehr? Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen!
Herzliche Grüße Brigitte Hild |
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| AW: Lokale Schule - Pro und Contra | |
| Geschrieben von Carmen am 16.07.2001 um 15:18 Uhr | |
| Es hat ja nicht jeder die Wahl, oft gibts nur die lokale Schule. Deutsche Schulen sind uebrigens auch nicht ueberall gleich, in Rom ist die zweite Sprache gleichberechtigt und die Kinder haben auch mit andetren Lehrplaenen zu tun. Aber eine rein italienische Schule waere gar nicht machbar, weil die Kinder dort ganz anders lernen. | |
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| Geschrieben von Renate am 20.07.2001 um 12:56 Uhr | |
| Hallo Carmen,
wir hatten die Wahl - und haben uns seinerzeit in London bewusst fuer die Deutsche Schule entschieden, weil unsere Toechter, damals 7 und 9, in Deutschland auch den Anschluss wieder bekommen sollen. Doch so einfach ist das auch nicht, denn die Kinder muessen trotz allem mit einem anderen Lehrplan fertig werden. Wobei wir in London gut unterstuetzt wurden, schwieriger war die Rueckkehr ins deutsche Schulsystem, denn da nahm keiner der Lehrer Ruecksicht darauf, dass die Kinder im Ausland gewesen waren. Ich denke, jeder muss eine individuelle Loesung anstreben, das ist von Land zu Land unterschiedlich. |
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| Geschrieben von Brigitte Hild am 24.07.2001 um 09:30 Uhr | |
| Hallo,
sicherlich haben Carmen und Renate recht: Es gibt keine Patentlösung, die für alle passt. Trotzdem bin ich neugierig auf die Erfahrung von ltern, die eine lokale Schule für ihre Kinder gewählt haben. Wo sind die Vorteile? Wie schnell integrieren sich die Kinder? Wie kann man sich als Eltern in der Elternarbeit engagieren, wenn alles in einer fremden Sprache und Kultur stattfindet? Wie schaffen die Kinder nach der Rueckkehr die Integration ins deutsche Schulsystem? Herzliche Grüße Brigitte Hild |
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| Geschrieben von Beate am 22.08.2001 um 12:57 Uhr | |
| Hallo Brigitte,
Du weißt, das wir unsere Kinder in Sousse im Französischen Kinderkarten und Sabrina dann dort auch in der Grundschule hatten. Es hat im großen und ganzen gut geklappt, auch wenn ich mir oft gewünscht hätte, dass sie in einer deutschen Einrichtung wären. Denn die Ansprüche dort waren strenger, alles ist dort schon vom Kindergarten ab weniger spielerisch und viel mehr auf Lernen ausgelegt. Aber da beide es ja nicht anders kannten, war es für sie okay, ich habe mir da viel mehr Gedanken gemacht. Elternarbeit klappte auch gut, ich habe mich engagiert und bin zum Beispiel oft mit zum Sport. Was nicht so gut geklappt hat, war der versuch, über Fernunterricht das Deutsche Schreiben zu lernen, das hat sie dann erst hier in der Schule richtig gelernt. Aber alles in allem waren unsere Erfahrungen positiv. Dir weiterhin alles Gute und schöne Grüße Beate |
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| Geschrieben von Renate Hergert am 05.09.2001 um 19:41 Uhr | |
| Hallo,
liest hier jemand mit der auch Deutschlandrückkehrer ist? Wir sind seit 6 Wochen in der Nähe von Frankfurt, der Sohn ist in die 5. Klasse eingeschult und die Tochter in die 1. Klasse. Bei ihr ist alles in Ordnung, aber der Große fühlt sich nicht wohl und will überhaupt nicht zur Schule. Ich muss sagen, nach dem ersten Elternabend am vergangenen Montag kann ich das verstehen. Er ist an das dänische Schulsystem gewöhnt und hier ist alles viel strenger, eigentlich noch so, wie ich es von meiner Schulzeit her kenne. 45Minuten-Einheiten und unangekündigte Hausaufgabenabfragen die benotet werden usw., viel mit Druck. Das finde ich wirklich schlimm, denn die Kinder sind ja gerade neu in die Gymnasiumklasse eingeschult worden und sind noch verunsichert. Aber sofort kommt der Druck. Nun weiss ich nicht, wie ich ihm helfen kann. Hat jemand ähnliches erlebt? Bringt es was, mit den Lehrern zu sprechen. Im Moment steht mir der Sinn nicht danach, aber unser Sohn leidet. Für Tips bin ich dankbar! |
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| AW: Lokale Schule - Pro und Contra | |
| Geschrieben von am 10.09.2001 um 22:23 Uhr | |
| AW: Lokale Schule - Pro und Contra | |
| Geschrieben von Peter Bridorius am 09.07.2003 um 08:29 Uhr | |
| Welche Eltern haben Erfahrung mit dem IB-Abschluss anstelle des Abiturs (Internationales Baccalaureate)? | |
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